Die Satzung ist gewisserma√üen das Grundgesetz eines Vereins, in dem der Verein und seine Organe definiert sowie¬†die Abl√§ufe reglementiert werden. Der auf dieser Seite zur Information ver√∂ffentlichte Satzungstext ist sorgf√§ltig erstellt und f√ľr die Darstellung auf dieser Seite angepasst worden. Da √úbertragungs- und Aktualisierungsfehler nicht komplett¬†auszuschlie√üen sind hier nur der Hinweis, dass immer die von der Mitgliederversammlung zuletzt beschlossene und/oder aktualisierte Version der Satzung g√ľltig ist.


 

Satzung

Universitäts-Segel-Club Marburg e.V.

Inhaltsverzeichnis

  1. Name, Sitz
  2. Ziel
  3. Zweck
  4. Mitgliedschaft
    1. Erwerb der Mitgliedschaft
    2. Beendigung der Mitgliedschaft
  5. Aufnahmegeb√ľhren, Beitr√§ge und Arbeitsentgelte
  6. Die Rechte und Pflichten
  7. Organe
  8. Vorstand
  9. Mitgliederversammlung
  10. Zuständigkeit der ordentlichen Mitgliederversammlung
  11. Einberufung von Mitgliederversammlungen
  12. Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen
  13. Stimmrecht und Wählbarkeit
  14. Kassenpr√ľfung
  15. Ordnungen
  16. Protokollierung von Beschl√ľssen
  17. Auflösung des Vereins
  18. Schiedsvereinbarung
  19. Inkrafttreten

1. Name, Sitz

I. Der Verein f√ľhrt den Namen ‚ÄěUniversit√§ts-Segel-Club Marburg e.V.‚Äú (USCM).

II. Der USCM hat seinen Sitz in Marburg. Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Marburg unter der Nummer VR 4511 eingetragen.

III. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.^

2. Ziel

Ziel des USCM ist es, seinen Mitgliedern das Segeln als gemeinschaftsbildenden Sport¬†zu erm√∂glichen, sie im Binnen- und Seesegeln auszubilden, das Fahrten- und¬†Rennsegeln zu f√∂rdern und die Mitglieder durch kulturelle und fachliche Veranstaltungen¬†unter Wahrung politischer Neutralit√§t zusammenzuf√ľhren und ein Seglerheim¬†bereitzustellen. Der Name des Vereins dokumentiert die enge sportliche Verbundenheit¬†des Vereins mit der Philipps-Universit√§t, insbesondere mit dem Zentrum f√ľr¬†Hochschulsport (ZfH). Der Verein strebt eine enge Kooperation mit dem ZfH an.^

3. Zweck

Der Verein verfolgt ausschlie√ülich und unmittelbar gemeinn√ľtzige Zwecke im Sinne des¬†Abschnitts ‚ÄěSteuerbeg√ľnstigte Zwecke‚Äú der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos t√§tig und¬†verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins d√ľrfen nur f√ľr¬†satzungsgem√§√üe Zwecke verwandt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus¬†Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der K√∂rperschaft¬†fremd sind, oder durch unverh√§ltnism√§√üig hohe Verg√ľtungen beg√ľnstigt werden. Die Mitglieder¬†haben bei Ausscheiden oder bei Aufl√∂sung oder Aufhebung des Vereins keinen Anspruch an¬†das Vereinsverm√∂gen.^

4. Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus

  • ordentlichen Mitgliedern
  • f√∂rdernden Mitgliedern
  • Ehrenmitgliedern

4.1. Erwerb der Mitgliedschaft

I. Ordentliches Mitglied k√∂nnen Mitglieder der Universit√§t Marburg und deren Angeh√∂rige¬†werden. Ferner k√∂nnen nat√ľrliche Personen in den Club aufgenommen werden, die nicht¬†Mitglieder der Universit√§t Marburg sind, sich aber besonders um die F√∂rderung der Vereinsziele¬†verdient gemacht haben.

√úber den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Gegen eine Ablehnung des¬†Aufnahmeantrags durch den Vorstand, die keiner Begr√ľndung bedarf, kann der Antragsteller¬†die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endg√ľltig.

II. F√∂rderndes Mitglied kann jede nat√ľrliche Person werden, die dem Verein angeh√∂ren will,¬†ohne sich in ihm sportlich zu bet√§tigen. F√ľr die Aufnahme gelten die Regeln √ľber die Aufnahme¬†ordentlicher Mitglieder entsprechend. F√∂rdernde Mitglieder sind vom Arbeitsdienst befreit.

III. Ehrenmitglied kann auch eine nat√ľrliche Person werden, die nicht Mitglied des Vereins ist.¬†Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes Pers√∂nlichkeiten die¬†Ehrenmitgliedschaft verleihen, die sich um den USCM und seine Ziele hervorragend verdient¬†gemacht haben.^

4.2. Beendigung der Mitgliedschaft

I. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

II. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Er ist unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten und nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig.

III. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden

  • wegen erheblicher Verletzung satzungsgem√§√üer Verpflichtungen,
  • wegen eines schweren Versto√ües gegen die Interessen des Vereins oder
  • wegen groben unsportlichen Verhaltens.

√úber den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied¬†Gelegenheit zu geben, sich m√ľndlich oder schriftlich zu √§u√üern; hierzu ist das Mitglied unter¬†Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung √ľber¬†den Ausschluss ist schriftlich zu begr√ľnden und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief¬†zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zul√§ssig;¬†sie muss schriftlich und binnen drei Wochen nach Absendung der Entscheidung erfolgen. Die¬†Mitgliederversammlung entscheidet endg√ľltig.

IV. Ein Mitglied kann des Weiteren ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger¬†schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung von Beitr√§gen oder Umlagen in H√∂he¬†von mehr als einem Jahresbeitrag im R√ľckstand ist. Der Ausschluss kann durch den Vorstand¬†erst beschlossen werden, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis¬†auf den Ausschluss zu enthalten hat, drei Monate vergangen sind.

V. Mitglieder, deren Mitgliedschaft erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem¬†Verm√∂gen des Vereins. Andere Anspr√ľche gegen den Verein m√ľssen binnen sechs Monaten¬†nach Erl√∂schen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief geltend gemacht und¬†begr√ľndet werden.^

5. Aufnahmegeb√ľhren, Beitr√§ge und Arbeitsentgelte

Aufnahmegeb√ľhren, Beitr√§ge und Arbeitsentgelte werden in einer Beitragsordnung geregelt.^

6. Die Rechte und Pflichten

I. Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und vom Verein gestelltes Bootsmaterial zu nutzen.

II. Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich nach der Satzung und den weiteren Ordnungen des¬†Vereins zu verhalten. Alle Mitglieder sind zu gegenseitiger R√ľcksichtnahme und Kameradschaft¬†verpflichtet.

III. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe des Beitrages sowie dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung in einer Beitragsordnung bestimmt.^

7. Organe

Die Organe des Vereins sind:

  • der Vorstand
  • die Mitgliederversammlung.^

8. Vorstand

I. Der Vorstand besteht aus:

  • dem/der ersten Vorsitzenden
  • dem/der stellvertretenden Vorsitzenden
  • dem/der Kassenwart/in

II. Der Vorstand f√ľhrt die Gesch√§fte des Vereins nach Ma√ügabe der Satzung und der¬†Beschl√ľsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand fasst seine Beschl√ľsse mit einfacher¬†Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden, bei¬†dessen/deren Abwesenheit die seines/ihres Vertreters. Er ist berechtigt, f√ľr bestimmte Zwecke¬†Aussch√ľsse einzusetzen. Der Vorstand kann verbindliche Ordnungen erlassen. √úber seine¬†T√§tigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.

III. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

  • der / die erste Vorsitzende
  • der / die zweite Vorsitzende
  • der / die Kassenwart/in

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten drei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

IV. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung f√ľr die Dauer von zwei Jahren gew√§hlt.¬†Er bleibt bis zur satzungsgem√§√üen Neuwahl im Amt. W√§hlbar sind nur Vereinsmitglieder, die¬†das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zul√§ssig.¬†Verschiedene Vorstands√§mter k√∂nnen nicht in einer Person vereinigt werden.

V. Der Vorstand kann zu seiner Unterst√ľtzung mit einfacher Mehrheit die folgenden Warte¬†ernennen: den Ger√§tewart und den Hauswart. Bei Stimmengleichheit entscheidet der¬†Vorsitzende. Die Warte unterst√ľtzen den Vorstand bei seiner T√§tigkeit. Der Ger√§tewart ist f√ľr¬†die √úberholung und Instandsetzung der Boote zust√§ndig. Die Hauswarte sind f√ľr die Ordnung¬†auf den Grundst√ľcken und die Sauberkeit der H√§user verantwortlich.

VI. Die Philipps-Universit√§t kann einen Vertreter benennen, der den Vorstand bei seiner¬†T√§tigkeit beratend unterst√ľtzt.^

9. Mitgliederversammlung

I. Die Mitgliederversammlung ist das Beschlussorgan des Vereins. Sie wird mindestens einmal jährlich durch den Vorstand einberufen.

II. Eine au√üerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des Vereins es¬†erfordert oder wenn 1/4 der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gr√ľnde beim Vorstand¬†beantragt.^

10. Zuständigkeit der ordentlichen Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist insbesondere zust√§ndig f√ľr:

  • Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
  • Entgegennahme des Berichts der Kassenpr√ľfer/innen
  • Entlastung und Wahl des Vorstands
  • Wahl der Kassenpr√ľfer/innen
  • Festsetzung von Beitr√§gen, Umlagen und deren F√§lligkeit
  • Genehmigung des Haushaltsplans
  • Satzungs√§nderungen
  • Entscheidung √ľber d. Aufnahme neuer und den Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsf√§llen
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern
  • Beschlussfassung √ľber Antr√§ge
  • Aufl√∂sung des Vereins.

11. Einberufung von Mitgliederversammlungen

Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch Ver√∂ffentlichung der¬†Tagesordnung und der Antr√§ge schriftlich oder per E-Mail. Zwischen dem Tag der¬†Ver√∂ffentlichung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens 14 Tagen¬†liegen. Antr√§ge auf Satzungs√§nderungen m√ľssen unter Benennung der abzu√§ndernden¬†Vorschrift w√∂rtlich mitgeteilt werden.

12. Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen

I. Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden des Vorstandes, bei dessen/deren Verhinderung von seinem(r)/ihrem(r) Stellvertreter/in geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den/die Leiter/in mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

II. Die Mitgliederversammlung ist ohne R√ľcksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder¬†beschlussf√§hig. Die Beschl√ľsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder¬†gefasst; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Versammlungsleiters/in den Ausschlag.¬†Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Schriftliche Abstimmungen erfolgen¬†nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt; bei Wahlen muss eine geheime¬†Abstimmung erfolgen, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Satzungs√§nderungen¬†k√∂nnen nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

III. Über Anträge auf Satzungsänderungen kann nur abgestimmt werden, wenn sie vier Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich bei dem/der Vorsitzenden des Vereins eingegangen und in der Einladung mitgeteilt worden sind.^

13. Stimmrecht und Wählbarkeit

I. Stimmrecht besitzen nur ordentliche Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und Ehrenmitglieder. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.

II. Das Stimmrecht kann mit einer schriftlichen Vollmacht auf ein anderes ordentliches Mitglied¬†mit Stimmrecht √ľbertragen werden.

III. Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.^

14. Kassenpr√ľfung

I. Die Mitgliederversammlung w√§hlt f√ľr die Dauer von einem Jahr zwei Personen zur¬†Kassenpr√ľfung. Diese d√ľrfen nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten¬†Ausschusses sein. Wiederwahl ist zul√§ssig.

II. Die Kassenpr√ľfer/innen haben die Kasse des Vereins einschlie√ülich der B√ľcher und Belege¬†mindestens einmal im Gesch√§ftsjahr sachlich und rechnerisch zu pr√ľfen und dem Vorstand¬†jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenpr√ľfer/innen erstatten der¬†Mitgliederversammlung einen Pr√ľfungsbericht und beantragen bei ordnungsgem√§√üer F√ľhrung¬†der Kassengesch√§fte die Entlastung des/der Kassenwartes/in und der √ľbrigen¬†Vorstandsmitglieder.^

15. Ordnungen

Zur Durchf√ľhrung der Satzung kann der Vorstand eine Gesch√§ftsordnung, eine Finanzordnung¬†sowie eine Ordnung f√ľr die Benutzung der Sportst√§tten zu erlassen. Die Ordnungen werden mit¬†einer Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vorstandes beschlossen. Dar√ľber hinaus kann der¬†Vorstand weitere Ordnungen erlassen. Die Ordnungen m√ľssen den Vereinsmitgliedern¬†schriftlich oder per Mail bekannt gemacht werden.^

16. Protokollierung von Beschl√ľssen

√úber die Beschl√ľsse der Mitgliederversammlungen und des Vorstandes ist unter Angabe von¬†Ort, Zeit und Abstimmungsergebnis jeweils eine Niederschrift anzufertigen. Die Niederschrift ist¬†von dem/der Vorsitzenden bzw. Versammlungsleiter/in und dem/der Schriftf√ľhrer/in zu¬†unterschreiben.^

17. Auflösung des Vereins

Der Verein kann mit Zustimmung von 2/3 aller Mitglieder aufgel√∂st werden. Bei Aufl√∂sung oder¬†Wegfall steuerbeg√ľnstigter Zwecke f√§llt das Vereinsverm√∂gen an den Marburger¬†Universit√§tsbund e.V., der es unmittelbar und ausschlie√ülich f√ľr gemeinn√ľtzige Zwecke zu¬†verwenden hat.^

18. Schiedsvereinbarung

Die anliegende Schiedsvereinbarung ist Bestandteil der Satzung.^

19. Inkrafttreten

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins am 17.1.2007 beschlossen worden.^